Referentin:
Selbst- und Zeitmanagement
Kulturschaffende neigen in der Regel in hohem Maße zur Selbstausbeutung, um wirtschaftlich einigermassen klarzukommen. Hier ist ein gutes Selbst- und Zeitmanagement von hoher Bedeutung. Singularität und Individualität spielen in den Künsten eine zentrale Rolle. Was auf das Werk bezogen gilt, spiegelt sich im Produktionsprozess: die Notwendigkeit der Orientierung und der Fähigkeit, lebens- und existenzwichtige Entscheidungen ohne den Schutz und die Kontrolle tradierter Zusammenhänge und kollektiver Vereinbarungen zu treffen. Eine professionelle Positionierung im Kunstkontext braucht daher die Verwurzelung in der individuellen Biographie ebenso wie die sich vertiefende Verankerung in den künstlerischen Ideenwelten und Qualifikationen. Daneben braucht es intelligente Autonomie, Entdeckungsbereitschaft und Kreativität, ein reflektiertes Wertebewusstsein sowie die Fähigkeit zur Selbstanstrengung und -entwicklung.Im Rahmen des Seminars geht es darum,individuelle Ressourcen und Saboteure zu reflektieren, das Management von künstlerischen und persönlichen Zielen zu koordinieren und Handlungsspielräume zu verändern. Dazu gehört, den persönlichen Umgang mit Zeit und Energie zu überdenken und neue Erfolgsstrategien zu entwickeln. Neben den reflexiven Anteilen gibt es konkrete Hinweise zu hilfreichen Techniken und Problemlösungsansätzen.
