Referentin:
Umgangsformen im Kunstkontext
In der Verwirklichung von Ausstellungsvorhaben sind Verhandlungen und Vereinbarungen zwischen den diversen Akteur/innen sowie deren Umsetzung neuralgische Punkte des Realisierungsprozesses. Da die Verfahren des „das-machen-wir-schon-immer-so“ sehr vielfältig und untereinander nicht deckungsgleich sind, sind zielführende Gespräche, Verträge und deren Abwicklung eine grundlegende Gestaltungsaufgabe im Aufgabenfeld der kuratorischen Tätigkeit.
Im Seminar geht es um die Entwicklung von Gesprächs- und Verhandlungskulturen, die nicht an den Unübersichtlichkeiten des Kunstkontextes scheitern. Dazu gehört auch die Diskussion von Praxis-erprobten Vorgehensweisen sowie modellhaften Vereinbarungen und Verträge.
Über die individuelle Perspektive hinaus geht es um die kritische Diskussion von Honorarordnungen als ein Teil der möglichen Professions-Entwicklung.
