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SeminarplanInhalt der Weiterbildung
Der Beruf der Kuratorin oder des Kurators ist allgemein bekannt, allerdings gibt es bis heute keine diesbezügliche Ausbildung. Es ist von Vorteil, ein Studium von Kunstgeschichte, Museologie, Ethnologie oder Volkskunde absolviert zu haben, möglicherweise auch der bildenden Kunst.
Allerdings gibt es ein sich permanent erweiterndes Berufsfeld für Kuratorinnen und Kuratoren: neben den herkömmlichen Arbeitsbereichen in Museen und Galerien beschäftigen auch mehr und mehr Wirtschaftsunternehmen Kuratoren/-innen, um ihre Fördergelder zielgerichtet und qualitätsbewusst einzusetzen. Dies erstreckt sich nicht mehr nur auf den Ankauf von Kunstwerken für die Sammlung des Unternehmens, inzwischen werden auch mehr und mehr Kunst- und Kulturprojekte mit gesamtgesellschaftlichen Bezug gefördert und benötigen entsprechende professionelle Betreuung.
In diesem Weiterbildungsbereich werden sowohl Theorie wie Praxis vermittelt, d.h. neben Wissen, Recherche und Reflektion zum zeitgenössischen Kunstgeschehen auch die Schlüsselqualifikationen für alle Bereiche kuratorischer Praxis zusätzlich zu künstlerischer, gestalterischer und/oder kulturwissenschaftlicher Expertise.
Im Hinblick auf die beruflichen Einsatzmöglichkeiten der Teilnehmenden werden neben den o. g. Inhalten auch die wirtschaftlichen Aspekte der kuratorischen Tätigkeit in all ihren Facetten ein starkes Gewicht haben, da die Kuratoren/-innen gerade im Bereich der Wirtschaft von potentiellen Arbeit- bzw. Auftraggebern auch nach diesen Qualifikationen beurteilt werden.
Alle Teilnehmenden entwickeln und realisieren ein kuratorisches Vorhaben während der Weiterbildung.
Pro Teilnehmer sind 30 von möglichen 35 Veranstaltungstagen zu absolvieren. In dem nebenstehenden Modulplan finden Sie mehr Informationen zu den einzelnen Seminaren und den jeweiligen Referentinnen und Referenten.
